„Brautalente der Peter Romeis-Stiftung“ Wettbewerb für Hochschulen und Brauerschulen 2025

25. März 2026

Am 12. März 2026 war es wieder soweit: Die Abschlussveranstaltung des 3-ten Wettbewerbs „Brautalente der Peter Romeis-Stiftung“ fand im Forum des Institut Romeis statt. Es fanden sich über 70 begeisterte Studierende und Betreuer aus deutschlandweit 14 Lehreinrichtungen ein, um die Beurteilung ihrer Brauergebnisse zu erfahren und auf einen der begehrten Preise zu hoffen.

Gewinner waren im weitesten Sinne alle Teilnehmer: Durch den Wettbewerb nutzten sie rege die in den jeweiligen Lehrinstitutionen zur Verfügung stehenden Braueinrichtungen und sammelten praktische Erfahrung, Routine und Sicherheit beim Brauprozess sowie in der Analytik und Sensorik. Sie entwickelten erstaunliche Kreativität bei der Umsetzung der Aufgabe sowie Freude an der Teamarbeit und dem gemeinsamen Experimentieren.

Und genau das bezweckt die Peter Romeis-Stiftung, die den Brauwettbewerb für Universitäten, Hochschulen sowie Brauer- und Meisterschulen ausgerichtet. Die Stiftung feierte im letzten Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Und auch das Institut Romeis, dessen Gesellschafterin die Stiftung ist, hat in diesem Jahr Grund zum Feiern, und zwar das 50-jährige Jubiläum.

Mit der Förderung insbesondere der Bildung und Ausbildung im Bereich Brau-, Getränke- und Lebensmitteltechnologie möchte der Stifter Peter Romeis die Branche fördern, in welcher das Institut Romeis erfolgreich tätig war und ist. Somit passt der Brauwettbewerb perfekt zum Stiftungszweck und fördert wichtige Aspekte der praktischen Ausbildung.

Die Aufgabe war in diesem Wettbewerb „Deutsches Pils / Kellerpils“, ein Biertyp, der traditionell charakterisiert wird durch eine hellgelbe bis goldgelbe Farbe und einen sehr guten und dichten Schaum. Im Rahmen des Wettbewerbs waren sowohl filtrierte als auch unfiltrierte Biere zulässig. Auch war eine Kalthopfung erlaubt. Allerdings muss das Hopfenaroma in das übrige Bieraroma harmonisch eingebettet sein und ein süffiges, ausgewogenes Biererlebnis ergeben. 

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Foto: Institut Romeis | Gruppenbild der Abschlussveranstaltung 2026 der Brautalente 2025

 

Für eine faire Vergleichbarkeit der Biere im Rahmen des Wettbewerbes sollten analytische Eckdaten für Stammwürze, Farbe und Bittere eingehalten werden. Darüber hinaus sollten passende Flaschen gewählt und das Etikett kreiert werden. Für das Produkt sollte die Idee und die Entstehung des Bieres beschrieben werden und ev. auch Gedanken zur Vermarktung. Eine Menge Anforderungen für angehende Brauer, Braumeister und Ingenieure!

Die Kontrolle der Einhaltung vorgegebener analytischer Eckdaten und die anonymisierte sensorische Prüfung durch ein geschultes Panel mit Fokus insbesondere auf das Geschmackserlebnis fanden im Institut Romeis unter der fachlichen Leitung von Dipl.-Ing. Marcus Jentsch statt. In die ganzheitliche Beurteilung des Bieres floss auch das Ergebnis des Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner ein. Geprüft wurde neben dem sensorischen Eindruck, wie stimmig und ansprechend Geschichte, Verpackung und Etikett zum Bier passen.

Die Freude am Brauen und Experimentieren wurde belohnt: Alle Teilnehmer waren zur Abschlussveranstaltung im Forum des Institut Romeis eingeladen, verbunden mit dem Kennenlernen von Studierenden anderer Lehreinrichtungen, einem geselligen Abend, fränkischen Speisen und Bieren aus der Institutsbrauerei.

Nach der ausführlichen Vorstellung aller Biere wurden die Gewinner des 3. Wettbewerbs „Brautalente der Peter Romeis-Stiftung“ bekannt gegeben. Es sind diesmal die Teams folgender Lehreinrichtungen mit Ihren Bieren:

  1. Preis Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei, Berlin mit „V Lovely Bew Pilsner“
  2. Preis Technische Universität München, Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, Freising-Weihenstephan mit „SancTUM Pils“
  3. Preis Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fachbereich Brau- und Getränketechnologie, Freising-Weihenstephan mit „Piloten Pils“
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Foto: Dr. Christian Dekant, Fachverlag Hans Carl Nürnberg
Das Gewinner-Team der VLB, Berlin. v.l.n.r.: Philipp Rabe, Julian Wagner,
David Tiefenthaler, Niels Wunderlich und Ingrid Schmittnägel (Peter Romeis-Stiftung)

Angesichts der damit verbundenen großzügigen Geldpreise (3.000 €, 2.000 € und 1.000 €) hat sich alle Mühe gelohnt.

Einen Sonderpreis in Form von Bücherschecks erhielt das Team der Ferdinand-von-Steinbeis Schule, Ulm mit „Danuvius Keller Pils“. Die Studierenden haben sich angesichts der fehlenden Einrichtungen an der Schule nicht entmutigen lassen und haben das Bier mit einfachsten Mitteln auf der Terrasse ihres Lehrers gebraut.

Der Abend bot neben fränkischen Gerichten den Genuss von Biere aus der Institutsbrauerei des Gastgebers aber auch die Möglichkeit alle Wettbewerbsbiere zu verkosten, was rege genutzt wurde. Beim Abschied stand schon fest: Es geht in die nächste Runde und alle Lehrinstitutionen sind wieder dabei! Und vielleicht auch die wenigen, die bisher noch fehlten.

 

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© Institut Romeis | Gewinner des Brauwettbewerbs 2025 - VLB Berlin
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