„Brautalente der Peter Romeis-Stiftung“

Wettbewerb für Hochschulen und Brauerschulen


Ihr habt Lust und Freude am Bierbrauen? An eurer Brauerschule/Hochschule steht eine Kleinanlage zum Bierbrauen zur Verfügung?

Inspiriert durch die Vielzahl der Bierstile sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Peter Romeis-Stiftung zielt mit dem Brauwettbewerb auf wichtige Aspekte der praktischen Ausbildung ab:

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© Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

 

  • Ansporn zur Nutzung der zur Verfügung stehenden Braueinrichtungen, um Erfahrung, Routine und Sicherheit beim Brauprozess zu erreichen
  • Förderung der Kenntnis und Entwicklung eigener Kreativität bezüglich der Bierstile
  • Schulung der sensorischen Fähigkeiten sowie Ausbildung von Erfahrung in der Beurteilung von Bieren
  • Förderung der Teamarbeit
  • Freude am Brauen und Experimentieren

Mit dem Wettbewerb angesprochen werden Lehrinstitutionen, wie Hochschulen, Meisterschulen oder Berufsschulen für Brauer und Mälzer, an welchen Braueinrichtungen im Kleinmaßstab für die praktische Ausbildung zur Verfügung stehen.

Die Freude am Brauen und Experimentieren wird reichlich belohnt: Einladung ins Institut Romeis, Kennenlernen von Studierenden anderer Lehreinrichtungen, gemeinsames Verkosten der Biere und großzügige Geldpreise für die drei besten Teams!


Jedes Jahr wird ein Biertyp vorgegeben, zu welchem ein entsprechendes Bier gebraut werden soll.

Thema 2024: Bernsteinfarbenes Hefeweizen

Bierbeschreibung

  • Vorgegeben wird der klassische Bierstiel des bayrischen Hefeweizens, wobei die Farbe „bernsteinfarben“ sein soll.
  • Traditionell zeigt dieser Bierstil im Geruch und Geschmack fruchtige und phenolische Merkmale, wobei die phenolischen Merkmale oft als gewürznelken- oder muskatnussartig beschrieben werden, z.T. auch vanilleartig und – wenn sie stärker ausgeprägt sind – als rauchig.
  • Der Geschmack zeigt darüber hinaus auch eine angenehme Malzsüße mit leichtem Karamell- oder Brotcharakter und eine ausgeprägte Vollmundigkeit.
  • Die Hopfenbittere ist üblicherweise nicht ausgeprägt und das Hopfenaroma fehlt.
  • Das Hefeweizen ist hoch vergoren und hat einen hohen Kohlensäuregehalt.

 

Im Rahmen dieses Wettbewerbs soll insbesondere das, gärungsnebenproduktbedingt, estrige Aroma und hierbei insbesondere das Isoamylacetat-bedingte (bananige) Weizenbieraroma gegenüber den phenolischen Aromen signifikant dominieren.

Für eine faire Vergleichbarkeit der Biere im Rahmen des Wettbewerbes sind die im Folgenden aufgeführten analytischen Eckdaten für Stammwürze, Farbe und Bittere einzuhalten. Biere, die diese Eckdaten nicht erfüllen, werden von einer Prämierung ausgeschlossen.

Analytische Eckdaten

  • Stammwürze: 12,5 – 13,5 %
  • Farbe: 15 – 25 EBC
  • Bittere: 8 – 14 BE
  • Gebraut werden sollte im Herbst 2024, ggf. mit Vorversuchen im Sommerzeitraum.
  • Bitte um frühzeitige, formlose Anmeldung der Teilnahme am Brauwettbewerb adressiert an stiftung[at]institut-romeis [dot] de
    Anmeldeschluss ist der 10. September 2024.
  • Der Wettbewerb ist auf ein Team pro Lehreinrichtung begrenzt. Möglich ist es, intern in der Lehreinrichtung einen Wettbewerb mehrerer Gruppen zu veranstalten, wobei dann ein Bier zur Einreichung ausgewählt wird.
  • Es sollen nach Möglichkeit keine Teams erneut teilnehmen, welche bereits in der Vergangenheit an dem Wettbewerb teilgenommen haben.
  • Das Bier wird von einem Team Studenten/Schüler (bis zu 4 Personen) der jeweiligen Lehrinstitution entwickelt, gebraut und abgefüllt. Hierbei sind die vorgegebenen analytischen Eckdaten einzuhalten.
  • Die Geschichte zum Namen und der Konzeption/Entstehung des Bieres wird beschrieben, denn der Name und die Geschichte des Bieres gehen in die Bewertung ein.
  • Es wird eine geeignete Verpackung, Flaschengröße und -form gewählt.
  • Es ist ein Etikett zu entwerfen, welches zu dem Bier und dessen Geschichte passt, gerne auch als Handzeichnung oder in sonstiger kreativer Form.
  • Das fertige Bier wird von den Lehrinstitutionen bzw. den Teilnehmern in ausreichender Menge (20 Flaschen) an das Institut Romeis gesandt.
  • Der Einsendezeitraum ist verbindlich: 18.-29. November 2024.

Einzureichen sind:

  • Das abgefüllte Bier (20 Flaschen) etikettiert mit Name des Bieres und Pflichtangaben der Deklaration
  • Ein Etikett lose oder eine Datei davon per E-Mail an stiftung[at]institut-romeis [dot] de
  • Die Geschichte zum Bier (z. B. Beschreibung der Konzeption/Entstehung des Bieres)
  • Namensliste der Teilnehmer des Brauteams (Teilnahme von max. 4 Teammitgliedern an der Abschlussveranstaltung), Name des Betreuers, Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der für die weitere Kommunikation zur Verfügung steht.
  • Ausgefülltes Formular mit Kontaktdaten und Bankverbindung einer Person zur Erstattung der Fahrtkosten zur Abschlussveranstaltung und ggf. Preisgeld
  • Die Analytik der Rahmenparameter wird im akkreditierten Institut Romeis durchgeführt. Bei Nichteinhaltung der vorgegebenen analytischen Eckdaten ist das Bier im Wettbewerb von einer Prämierung ausgeschlossen.
  • Im Institut Romeis findet eine anonymisierte Sensorik durch ein geschultes Panel statt. Im Wettbewerb wird der Fokus insbesondere auf das Geschmackserlebnis gelegt. Deshalb wird ein auf den Wettbewerb maßgeschneidertes Verkostungsschema angewandt.
  • Zusätzlich findet eine anonymisierte Sensorik, eine Beurteilung des Bieres, der Verpackung, des Etiketts und der Geschichte durch den Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner statt. Aufgabe ist die Beurteilung, wie stimmig und ansprechend Geschichte, Verpackung und Etikett zum Bier passen.
  • Die Gesamtbewertung basiert auf den Ergebnissen der anonymen sensorischen Prüfung und der Gesamtbeurteilung des Biersommeliers.
  • Das Punktesystem erlaubt eine nachvollziehbaren Bewertung:
    Insgesamt werden für die Sensorik max. 75 Punkte vergeben. Der Biersommelier Karl Schiffner wird mit seiner Punktezahl (gem. Verkostungsschema des Institut Romeis) als Mitglied des Panels des Instituts Romeis mit erfasst.
    Zusätzlich werden max. 25 Punkte für Gebinde/Etikett und Name/Geschichte vergeben.
  • Es werden alle Punkte addiert und daraus die drei Gewinnerbiere ermittelt.
  • Die Bewertung wird dem jeweiligen Brauteam im Rahmen der Abschlussveranstaltung auf Wunsch offen gelegt.
  • Die drei Gewinnerbiere des Wettbewerbs werden von der Peter Romeis-Stiftung mit Preisgeldern in Höhe von jeweils 3.000 € / 2.000 € /1.000 € für die Plätze 1-3 ausgezeichnet.

Aufgrund von Prüfungszeiten an den Hochschulen findet die Abschlussveranstaltung am 13. März 2025 statt.

  • Die Abschlussveranstaltung findet im Forum des Instituts Romeis statt, zu welchem alle Teams, die ein Bier eingereicht haben, eingeladen werden (voraussichtlich max. 4 Teammitglieder und ein Betreuer, in Abhängigkeit der Anzahl der teilnehmenden Institutionen und der Kapazitäten vor Ort).
  • In einem angenehmen Rahmen bietet sich die Gelegenheit zum Kennenlernen sowie Meinungs- und Erfahrungsaustausch bei gutem Essen und Bieren aus der Institutsbrauerei.
  • Die Peter Romeis-Stiftung übernimmt die Fahrtkosten (einmal pro Lehrinstitution die gefahrene Kilometer für Hin- und Rückfahrt mit 0,30 €/km) Die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung werden in einem Gasthof vor Ort untergebracht (Studierende in Doppelzimmern, Betreuer in Einzelzimmern).
  • Die Organisation übernimmt das Institut Romeis. Die Kosten trägt die Stiftung.

 

Kontakt zur Organisation des Wettbewerbs
und zur Stiftung:

Dipl.-Ing. Ingrid Schmittnägel
Vorsitzende des Kuratoriums der Peter Romeis-Stiftung
E-Mail: stiftung[at]institut-romeis [dot] de 

Institut Romeis Bad Kissingen GmbH      
Schlimpfhofer Str. 21
97723 Oberthulba

Tel. 09736 / 7516 0
www.institut-romeis.de

Biertypen vergangener Jahre
  • 2023 - Märzen, ggf. hopfenaromatisch (kaltgehopft)
© Institut Romeis | Gruppenbild aller Teilnehmenden 2023